DSGVO-Schulung für Kanzleien und Steuerberater: E-Learning Kurs zur Pflicht- Schulung & Unterweisung

Erfahren Sie alles über die DSGVO-Schulung für Kanzleien und Steuerberater. Unser E-Learning Kurs bietet umfassende Pflicht-Schulungen und Unterweisungen für rechtssichere Praxis.

Inhaltsübersicht

Erfahren Sie alles über die DSGVO-Schulung für Kanzleien und Steuerberater. Unser E-Learning Kurs bietet umfassende Pflicht-Schulungen und Unterweisungen für rechtssichere Praxis.

Mach dein Team fit für die Zukunft!

Einleitung

Was ist die DSGVO?

  • Definition und Bedeutung: Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist eine Verordnung der Europäischen Union, die den Schutz personenbezogener Daten regelt. Sie zielt darauf ab, die Privatsphäre und den Datenschutz von EU-Bürgern zu stärken und zu vereinheitlichen.
  • Relevanz für Kanzleien und Steuerberater: Kanzleien und Steuerberater verarbeiten regelmäßig personenbezogene Daten. Die Einhaltung der DSGVO ist daher entscheidend, um rechtliche Konsequenzen zu vermeiden und das Vertrauen der Mandanten zu sichern.

Ziele des E-Learning Kurses

  • Verständnis der DSGVO-Anforderungen: Teilnehmer sollen die grundlegenden Anforderungen der DSGVO verstehen und in der Lage sein, diese in ihrer täglichen Arbeit anzuwenden.
  • Implementierung von Datenschutzmaßnahmen: Der Kurs vermittelt praxisnahe Ansätze zur Implementierung effektiver Datenschutzmaßnahmen in Kanzleien und Steuerberatungen.

Kapitel 1: Grundlagen der DSGVO

Rechtliche Rahmenbedingungen

  • EU-Verordnung und nationale Gesetze: Die DSGVO ist eine EU-weite Verordnung, die in allen Mitgliedstaaten gilt. Nationale Gesetze ergänzen die DSGVO und müssen ebenfalls beachtet werden.
  • Wichtige Begriffe und Definitionen: Zu den zentralen Begriffen gehören personenbezogene Daten, Verarbeitung, Verantwortlicher und Auftragsverarbeiter. Diese Begriffe sind entscheidend für das Verständnis der DSGVO.

Grundprinzipien der DSGVO

  • Rechtmäßigkeit, Verarbeitung und Transparenz: Daten dürfen nur auf rechtmäßige Weise und transparent verarbeitet werden. Betroffene müssen über die Verarbeitung ihrer Daten informiert werden.
  • Zweckbindung und Datenminimierung: Daten dürfen nur für festgelegte, eindeutige und legitime Zwecke erhoben werden. Es sollen nur die Daten verarbeitet werden, die für den jeweiligen Zweck notwendig sind.

Kapitel 2: Rechte der betroffenen Personen

Auskunftsrecht und Informationspflichten

  • Recht auf Auskunft: Betroffene Personen haben das Recht, Auskunft über die zu ihrer Person gespeicherten Daten zu erhalten.
  • Informationspflichten bei Datenerhebung: Verantwortliche müssen betroffene Personen bei der Erhebung von Daten umfassend informieren.

Weitere Rechte

  • Recht auf Berichtigung und Löschung: Betroffene haben das Recht, unrichtige Daten berichtigen zu lassen und unter bestimmten Voraussetzungen die Löschung ihrer Daten zu verlangen.
  • Recht auf Datenübertragbarkeit: Betroffene können verlangen, dass ihre Daten in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format bereitgestellt werden.

Kapitel 3: Pflichten der Verantwortlichen

Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten

  • Erstellung und Pflege: Verantwortliche müssen ein Verzeichnis aller Verarbeitungstätigkeiten führen, das regelmäßig aktualisiert wird.
  • Beispiele und Vorlagen: Es gibt zahlreiche Vorlagen, die bei der Erstellung eines Verzeichnisses helfen können.

Datenschutz-Folgenabschätzung

  • Wann ist sie erforderlich?: Eine Datenschutz-Folgenabschätzung ist erforderlich, wenn eine Verarbeitung voraussichtlich ein hohes Risiko für die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen zur Folge hat.
  • Durchführung und Dokumentation: Die Folgenabschätzung muss sorgfältig dokumentiert und regelmäßig überprüft werden.

Kapitel 4: Technische und organisatorische Maßnahmen

Datensicherheit

  • Verschlüsselung und Pseudonymisierung: Diese Maßnahmen helfen, die Sicherheit personenbezogener Daten zu gewährleisten und das Risiko von Datenschutzverletzungen zu minimieren.
  • Zugriffskontrollen: Nur autorisierte Personen sollten Zugang zu personenbezogenen Daten haben.

Organisatorische Maßnahmen

  • Schulungen und Sensibilisierung: Regelmäßige Schulungen helfen, das Bewusstsein für Datenschutz zu schärfen und die Einhaltung der DSGVO zu fördern.
  • Datenschutzrichtlinien: Klare Richtlinien unterstützen die Umsetzung der DSGVO in der täglichen Praxis.

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Kapitel 5: Auftragsverarbeitung

Vertragliche Regelungen

  • Inhalte eines Auftragsverarbeitungsvertrags
    • Definition der Verarbeitungstätigkeiten
    • Verpflichtungen des Auftragsverarbeiters
    • Vertraulichkeitsvereinbarungen
    • Regelungen zur Subauftragsvergabe
    • Vereinbarungen zur Datensicherheit
    • Vorgaben zur Rückgabe und Löschung von Daten
  • Beispiele und Musterverträge
    • Standardvertragsklauseln der EU
    • Branchenspezifische Musterverträge
    • Checklisten zur Vertragserstellung

Pflichten der Auftragsverarbeiter

  • Verantwortlichkeiten und Haftung
    • Einhalten der vertraglichen Vereinbarungen
    • Haftung bei Datenschutzverletzungen
    • Regelungen zur Haftungsbeschränkung
  • Kontrollrechte des Verantwortlichen
    • Recht auf Audits und Inspektionen
    • Dokumentationspflichten des Auftragsverarbeiters
    • Berichtspflichten bei Vorfällen

Kapitel 6: Datenschutzverletzungen

Erkennung und Meldung

  • Identifikation von Datenschutzverletzungen
    • Definition und Beispiele von Datenschutzverletzungen
    • Tools zur Erkennung von Vorfällen
    • Risikobewertung und Priorisierung
  • Meldepflichten an die Aufsichtsbehörde
    • Fristen und Verfahren zur Meldung
    • Inhalte der Meldung
    • Ausnahmen von der Meldepflicht

Umgang mit Datenschutzverletzungen

  • Maßnahmen zur Schadensbegrenzung
    • Sofortmaßnahmen zur Eindämmung
    • Langfristige Maßnahmen zur Prävention
    • Risikokommunikation und Krisenmanagement
  • Kommunikation mit Betroffenen
    • Informationspflichten gegenüber Betroffenen
    • Inhalte und Form der Kommunikation
    • Reaktionsmöglichkeiten der Betroffenen

Kapitel 7: Rolle des Datenschutzbeauftragten

Bestellung und Aufgaben

  • Wann ist ein Datenschutzbeauftragter erforderlich?
    • Kriterien für die Bestellung
    • Unabhängigkeit und Fachkunde
    • Interne vs. externe Datenschutzbeauftragte
  • Aufgaben und Verantwortlichkeiten

Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung

  • Berichtspflichten
    • Regelmäßige Berichterstattung
    • Inhalte und Form der Berichte
    • Feedback-Schleifen und Verbesserungsmaßnahmen
  • Unterstützung bei der Umsetzung der DSGVO
    • Entwicklung von Datenschutzstrategien
    • Integration von Datenschutz in Geschäftsprozesse
    • Koordination mit anderen Abteilungen

Kapitel 8: Praxisbeispiele und Fallstudien

Erfolgreiche Implementierung der DSGVO

  • Beispiele aus Kanzleien
    • Optimierung von Mandantenprozessen
    • Erfolgreiche Datenschutz-Audits
    • Best Practices für die Datenverarbeitung
  • Erfahrungen von Steuerberatern
    • Integration von Datenschutz in die Steuerberatung
    • Herausforderungen und Lösungen
    • Langfristige Vorteile der DSGVO-Compliance

Lernziele und Abschluss

  • Zusammenfassung der wichtigsten Punkte
    • Wesentliche Erkenntnisse aus dem Kurs
    • Praktische Anwendung der DSGVO
    • Schlüsselstrategien für die Compliance
  • Weiterführende Ressourcen und Literatur
    • Empfohlene Fachliteratur
    • Online-Ressourcen und Tools
    • Netzwerke und Foren für den Erfahrungsaustausch

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FAQ: Fragen und Antworten

Was ist die DSGVO?

Die DSGVO ist die Datenschutz-Grundverordnung der EU. Sie regelt den Schutz personenbezogener Daten.

Warum ist die DSGVO wichtig für Kanzleien?

Kanzleien verarbeiten viele personenbezogene Daten. Die DSGVO schützt diese Daten.

Welche Pflichten haben Steuerberater unter der DSGVO?

Steuerberater müssen Daten sicher verarbeiten und schützen. Sie müssen auch über Datenverarbeitung informieren.

Was bedeutet “personenbezogene Daten”?

Das sind Daten, die eine Person identifizieren können. Zum Beispiel Name, Adresse oder Geburtsdatum.

Wie lange dürfen personenbezogene Daten gespeichert werden?

Nur so lange, wie es nötig ist. Danach müssen sie gelöscht werden.

Was ist ein Datenschutzbeauftragter?

Eine Person, die auf den Datenschutz in einer Organisation achtet.

Wann braucht eine Kanzlei einen Datenschutzbeauftragten?

Wenn sie regelmäßig viele Daten verarbeitet. Oder wenn besondere Daten verarbeitet werden.

Was sind besondere personenbezogene Daten?

Daten über Gesundheit, Religion oder politische Ansichten.

Was ist das Recht auf Auskunft?

Personen können fragen, welche Daten über sie gespeichert sind.

Wie müssen Kanzleien auf Auskunftsanfragen reagieren?

Schnell und vollständig. Innerhalb eines Monats.

Was ist das Recht auf Löschung?

Personen können verlangen, dass ihre Daten gelöscht werden.

Wann müssen Daten gelöscht werden?

Wenn sie nicht mehr nötig sind. Oder wenn die Person es verlangt.

Was ist das Recht auf Datenübertragbarkeit?

Personen können ihre Daten in einem gängigen Format erhalten.

Was ist eine Datenschutz-Folgenabschätzung?

Eine Analyse der Risiken bei der Datenverarbeitung.

Wann ist eine Datenschutz-Folgenabschätzung nötig?

Bei hohem Risiko für die Rechte der Personen.

Was ist eine Einwilligungserklärung?

Eine Zustimmung zur Verarbeitung der Daten.

Wann ist eine Einwilligung nötig?

Wenn keine andere Rechtsgrundlage für die Verarbeitung besteht.

Wie muss eine Einwilligung aussehen?

Klar und verständlich. Die Person muss freiwillig zustimmen.

Was ist ein Verarbeitungsverzeichnis?

Eine Liste aller Datenverarbeitungen in einer Organisation.

Warum ist ein Verarbeitungsverzeichnis wichtig?

Es zeigt, welche Daten wie verarbeitet werden.

Was ist eine Auftragsverarbeitung?

Wenn ein Dritter Daten im Auftrag einer Organisation verarbeitet.

Wann braucht man einen Auftragsverarbeitungsvertrag?

Immer, wenn Daten an einen Dritten weitergegeben werden.

Was muss in einem Auftragsverarbeitungsvertrag stehen?

Welche Daten verarbeitet werden und wie sie geschützt werden.

Was sind technische und organisatorische Maßnahmen?

Schritte, um Daten sicher zu verarbeiten und zu schützen.

Warum sind technische und organisatorische Maßnahmen wichtig?

Sie verhindern Datenverluste und unbefugten Zugriff.

Was ist eine Datenschutzverletzung?

Ein Vorfall, bei dem Daten verloren gehen oder gestohlen werden.

Was tun bei einer Datenschutzverletzung?

Sofort die Aufsichtsbehörde informieren. Betroffene Personen benachrichtigen.

Was ist das Recht auf Widerspruch?

Personen können der Verarbeitung ihrer Daten widersprechen.

Wann kann man Widerspruch einlegen?

Wenn die Datenverarbeitung nicht zwingend nötig ist.

Was ist das Prinzip der Datenminimierung?

Nur so viele Daten sammeln, wie nötig sind.

Warum ist Datenminimierung wichtig?

Weniger Daten bedeuten weniger Risiko.

Was ist das Prinzip der Zweckbindung?

Daten nur für den angegebenen Zweck verwenden.

Warum ist Zweckbindung wichtig?

Es schützt die Daten vor Missbrauch.

Was ist das Prinzip der Transparenz?

Personen müssen wissen, was mit ihren Daten passiert.

Wie kann man Transparenz gewährleisten?

Durch klare Informationen und offene Kommunikation.

Was ist das Prinzip der Richtigkeit?

Daten müssen korrekt und aktuell sein.

Warum ist Richtigkeit wichtig?

Falsche Daten können zu falschen Entscheidungen führen.

Was ist das Prinzip der Speicherbegrenzung?

Daten nur so lange speichern, wie nötig.

Warum ist Speicherbegrenzung wichtig?

Es reduziert das Risiko von Datenmissbrauch.

Was ist das Prinzip der Integrität und Vertraulichkeit?

Daten müssen sicher und geschützt sein.

Wie kann man Integrität und Vertraulichkeit gewährleisten?

Durch Verschlüsselung und Zugangskontrollen.