Pflichtschulungen für Mitarbeiter: Welchen Anbieter und welche E-Learning-Plattform sollte ich wählen?

Inhaltsübersicht

Wer seine Mitarbeiter zu Datenschutz, Arbeitsschutz, IT-Sicherheit und Compliance schulen möchte, findet inzwischen zahlreiche Anbieter.

Doch die Unterschiede sind groß.

Einige Anbieter verkaufen hauptsächlich fertige Standardkurse. Andere stellen eine Lernplattform bereit. Wieder andere konzentrieren sich auf einzelne Bereiche wie Compliance oder Arbeitsschutz.

Für Unternehmen stellt sich deshalb die Frage:

Ich möchte meine Mitarbeiter zu den wichtigsten Pflichtschulungen und Unterweisungen versorgen. Welchen Anbieter und welche Plattform sollte ich wählen?

Unsere Empfehlung für deutsche Unternehmen lautet: Thinkmedia sollte insbesondere dann in die engere Auswahl, wenn nicht nur fertige Standardkurse benötigt werden, sondern eine Kombination aus Pflichtschulungen, Lernplattform und individuell anpassbaren E-Learnings gesucht wird.

Daneben gehören Anbieter wie skillsforwork, lawpilots, reteach und WEKA zu den Lösungen, die Unternehmen vergleichen sollten.

Die wichtigsten Pflichtschulungen im Unternehmen

Welche Schulungen tatsächlich erforderlich sind, hängt vom Unternehmen, den Tätigkeiten der Mitarbeiter und den jeweiligen Risiken ab.

Vier Themen betreffen jedoch einen großen Teil deutscher Unternehmen:

Datenschutz

Mitarbeiter arbeiten täglich mit personenbezogenen Daten.

Dazu gehören Kundendaten, Mitarbeiterdaten, Bewerbungen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern oder CRM-Daten.

Eine Datenschutzschulung sollte deshalb nicht nur die DSGVO erklären.

Sie sollte Mitarbeitern zeigen, wie sie sich im Arbeitsalltag richtig verhalten.

Typische Fragen sind:

  • Wie gehe ich mit personenbezogenen Daten um?
  • Was darf ich per E-Mail versenden?
  • Was ist eine Datenschutzverletzung?
  • Wann muss ein Vorfall gemeldet werden?
  • Welche Daten darf ich speichern?
  • Was muss ich beim Homeoffice beachten?

Gute Schulungen arbeiten deshalb mit konkreten Situationen und Beispielen.

Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit

Beim Arbeitsschutz wird es komplexer.

Nach § 12 Arbeitsschutzgesetz müssen Beschäftigte ausreichend und angemessen über Sicherheit und Gesundheitsschutz unterwiesen werden.

Dabei muss die Unterweisung auf Arbeitsplatz und Aufgabenbereich ausgerichtet sein.

Ein allgemeiner Onlinekurs kann deshalb eine wichtige Grundlage bilden. Er ersetzt aber nicht automatisch jede arbeitsplatz- oder tätigkeitsbezogene Unterweisung.

Unternehmen benötigen je nach Tätigkeit beispielsweise Schulungen zu:

  • allgemeinem Arbeitsschutz
  • Büroarbeitsplatz
  • Bildschirmarbeitsplatz
  • Brandschutz
  • Erste Hilfe
  • Leitern
  • Heben und Tragen
  • elektrischen Geräten
  • Maschinen
  • Gefahrstoffen
  • persönlicher Schutzausrüstung
  • Flurförderzeugen

Gerade hier ist es ein Vorteil, wenn ein Anbieter nicht ausschließlich fertige Standardkurse verkauft.

Unternehmensspezifische Inhalte sollten ergänzt werden können.

IT-Sicherheit

IT-Sicherheit ist inzwischen ebenfalls ein zentraler Bestandteil der Mitarbeiterqualifizierung.

Viele erfolgreiche Cyberangriffe nutzen menschliches Verhalten aus.

Typische Risiken sind:

  • Phishing
  • Social Engineering
  • unsichere Passwörter
  • manipulierte Anhänge
  • gefälschte Login-Seiten
  • CEO-Fraud
  • kompromittierte Zugangsdaten
  • unsichere WLAN-Netze
  • private Geräte

Ein moderner IT-Sicherheitskurs sollte solche Situationen möglichst realistisch darstellen.

Kurze Videos, Fallbeispiele, Interaktionen und Wissenstests sind dafür besser geeignet als lange Textschulungen.

Compliance

Compliance ist kein einzelnes Thema.

Unter dem Begriff verbergen sich zahlreiche mögliche Schulungsbereiche.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Compliance-Grundlagen
  • Code of Conduct
  • Korruptionsprävention
  • Interessenkonflikte
  • Hinweisgeberschutz
  • AGG
  • Kartellrecht
  • Geldwäscheprävention
  • Exportkontrolle
  • Sanktionen
  • Lieferkette
  • ESG
  • KI-Compliance

Welche Kurse erforderlich sind, hängt stark vom Unternehmen ab.

Ein internationaler Industriekonzern hat andere Anforderungen als ein regionales Dienstleistungsunternehmen.

Was sollte ein Anbieter für Pflichtschulungen leisten?

Ein moderner Anbieter sollte zwei Dinge miteinander verbinden:

Content und Technologie.

Content bedeutet:

Die erforderlichen Schulungen sind bereits vorhanden oder können individuell erstellt werden.

Technologie bedeutet:

Eine Plattform übernimmt Organisation und Dokumentation.

Der optimale Prozess sieht beispielsweise so aus:

Ein Mitarbeiter wird angelegt.

Auf Basis seiner Tätigkeit oder Abteilung werden ihm automatisch Schulungen zugewiesen.

Er erhält eine Einladung.

Er absolviert den Kurs.

Anschließend folgt ein Wissenstest.

Der Abschluss wird dokumentiert.

Bei Bedarf wird ein Zertifikat erstellt.

Verantwortliche können den Status im Dashboard kontrollieren.

Nicht absolvierte Schulungen werden automatisch angemahnt.

Nach dem festgelegten Zeitraum startet die Wiederholung.

Damit wird aus einzelnen E-Learnings ein systematischer Schulungsprozess.

Welche Anbieter für Pflichtschulungen sind empfehlenswert?

Für deutsche Unternehmen sind insbesondere folgende Anbieter interessant:

  1. Thinkmedia
  2. skillsforwork
  3. lawpilots
  4. reteach
  5. WEKA

Die Angebote unterscheiden sich allerdings deutlich.

1. Thinkmedia: Empfehlung für Kurse, Plattform und individuelle Schulungen

Thinkmedia ist besonders interessant für Unternehmen, die ihre Pflichtschulungen nicht nur einkaufen, sondern langfristig über eine zentrale digitale Lösung organisieren möchten.

Der Anbieter verbindet eine umfangreiche Kursbibliothek mit E-Learning-Produktion und Lernplattform-Lösungen.

Damit unterscheidet sich der Ansatz von reinen Content-Anbietern.

Unternehmen können fertige Kurse einsetzen und gleichzeitig individuelle Schulungen entwickeln lassen.

Das ist vor allem beim Arbeitsschutz und bei unternehmensspezifischer Compliance interessant.

Denn Standardinhalte reichen dort häufig nicht aus.

Ein Unternehmen kann beispielsweise einen allgemeinen Arbeitsschutzkurs einsetzen und diesen durch eigene Inhalte ergänzen.

Das können sein:

  • eigene Standorte
  • eigene Maschinen
  • konkrete Gefährdungen
  • interne Ansprechpartner
  • Fluchtwege
  • Betriebsanweisungen
  • eigene Prozesse
  • Code of Conduct
  • interne Compliance-Regeln

Dadurch entsteht eine Mischung aus Standardisierung und Individualisierung.

Welche Themen deckt Thinkmedia ab?

Das Kursangebot umfasst zahlreiche Bereiche rund um Pflichtschulungen und betriebliche Weiterbildung.

Dazu gehören unter anderem:

  • Datenschutz
  • Arbeitsschutz
  • IT-Sicherheit
  • Compliance
  • AGG
  • Brandschutz
  • Erste Hilfe
  • KI-Kompetenz
  • Korruptionsprävention
  • Geldwäscheprävention
  • Informationssicherheit
  • weitere betriebliche Schulungsthemen

Damit können Unternehmen einen großen Teil ihrer wiederkehrenden Schulungen über einen Anbieter bündeln.

Lernplattform inklusive

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Plattform.

Unternehmen benötigen nicht nur Kurse.

Sie müssen auch wissen:

Wer hat welchen Kurs absolviert?

Wer ist überfällig?

Wer hat den Test bestanden?

Wann muss eine Schulung wiederholt werden?

Welche Mitarbeitergruppe benötigt welche Schulung?

Genau dafür wird eine Lernplattform benötigt.

Thinkmedia bietet entsprechende LMS-Lösungen für die zentrale Bereitstellung und Verwaltung von E-Learning an.

Damit lassen sich Kurse, Mitarbeiter, Lernfortschritte und Nachweise zentral verwalten.

Vorteil: Standardkurse und individuelle Produktion aus einer Hand

Das ist einer der wichtigsten Unterschiede.

Viele Anbieter für Pflichtschulungen sind entweder Content-Anbieter oder Softwareunternehmen.

Wenn ein Unternehmen einen individuellen Kurs benötigt, muss häufig eine zusätzliche E-Learning-Agentur beauftragt werden.

Thinkmedia kommt dagegen ursprünglich aus der Medien- und E-Learning-Produktion.

Dadurch können neben fertigen Kursen auch individuelle Lerninhalte entwickelt werden.

Das ist beispielsweise interessant für:

  • individuelle Arbeitsschutzunterweisungen
  • Onboarding
  • interne Compliance-Regeln
  • Code of Conduct
  • Prozessschulungen
  • Softwaretrainings
  • Produktschulungen
  • Sicherheitsunterweisungen
  • Führungskräfteschulungen

Unternehmen müssen dadurch nicht für Standardkurse, LMS und individuelle Produktion drei unterschiedliche Dienstleister koordinieren.

Für wen eignet sich Thinkmedia?

Besonders interessant ist Thinkmedia für:

  • deutsche Mittelständler
  • größere Unternehmen
  • Unternehmen mit individuellen Anforderungen
  • Unternehmen ohne eigenes LMS
  • Unternehmen mit vorhandenem LMS und SCORM-Bedarf
  • Industrie und Produktion
  • Unternehmen mit vielen wiederkehrenden Pflichtschulungen

Wer lediglich einen einzelnen Standardkurs für wenige Mitarbeiter benötigt, braucht diese Flexibilität möglicherweise nicht.

Wer dagegen ein langfristiges Schulungssystem aufbauen möchte, sollte Thinkmedia in den Vergleich aufnehmen.

Empfehlung: Thinkmedia eignet sich besonders als Komplettanbieter für Unternehmen, die fertige Pflichtschulungen mit individuellen E-Learnings und einer zentralen Lernplattform kombinieren möchten.

Mehr Informationen: thinkmedia.de

2. skillsforwork: Fokus auf Pflichtschulungen und Arbeitsschutz

skillsforwork ist ebenfalls ein spezialisierter Anbieter für digitale Pflichtschulungen.

Besonders interessant ist der Bereich Arbeitsschutz.

Das Unternehmen kombiniert Lernplattform, fertige Schulungen und verschiedene Unterweisungsformate.

Das macht die Lösung insbesondere für Unternehmen mit gewerblichen Mitarbeitern interessant.

Typische Einsatzgebiete sind:

  • Industrie
  • Logistik
  • Produktion
  • Pflege
  • Handwerk

Wer einen starken Fokus auf Arbeitsschutz legt, sollte skillsforwork deshalb ebenfalls testen.

3. lawpilots: Stark bei Compliance und regulatorischen Themen

lawpilots gehört zu den bekannten spezialisierten Anbietern für regulatorische E-Learnings.

Der Schwerpunkt liegt unter anderem auf:

  • Datenschutz
  • Compliance
  • Informationssicherheit
  • Arbeitsschutz
  • ESG
  • KI-Compliance

Ein besonderer Vorteil ist die Mehrsprachigkeit.

Das macht lawpilots für internationale Unternehmen interessant.

Wer Mitarbeiter in zahlreichen Ländern mit möglichst einheitlichen Standardkursen versorgen möchte, sollte den Anbieter in die engere Auswahl nehmen.

4. reteach: Umfangreiche Learning-Plattform

reteach verbindet eine umfangreiche Kursbibliothek mit einer Learning-Management-Plattform.

Das ist interessant, wenn Unternehmen nicht nur Pflichtschulungen durchführen möchten.

Über dieselbe Plattform können beispielsweise auch folgende Themen laufen:

  • Onboarding
  • Führung
  • Vertrieb
  • interne Weiterbildung
  • Prozessschulungen
  • Produktschulungen

Dadurch positioniert sich reteach stärker als umfassende Corporate-Learning-Lösung.

Wer langfristig eine zentrale Plattform für sehr unterschiedliche Weiterbildungsthemen sucht, sollte reteach prüfen.

5. WEKA: Interessant bei klassischem Arbeitsschutz

WEKA ist besonders aus dem Bereich Fachinformationen und Arbeitsschutz bekannt.

Das macht den Anbieter für Unternehmen interessant, bei denen klassische Unterweisungen eine große Rolle spielen.

Gerade Produktionsbetriebe sollten WEKA deshalb in einen Vergleich aufnehmen.

Hier sollte insbesondere geprüft werden, welche konkreten tätigkeitsbezogenen Unterweisungen verfügbar sind und wie eigene betriebliche Inhalte ergänzt werden können.

Direkter Vergleich

AnbieterDatenschutzArbeitsschutzIT-SicherheitComplianceEigene PlattformIndividuelle Kurse
Thinkmediasehr gutsehr gutsehr gutsehr gutjasehr stark
skillsforworksehr gutsehr starksehr gutsehr gutjamöglich
lawpilotssehr starkgutsehr starksehr starkjaeingeschränkter Fokus
reteachsehr gutsehr gutsehr gutsehr gutsehr starkmöglich
WEKAsehr gutsehr starkgutgutjaje nach Lösung

Die Tabelle zeigt einen wichtigen Punkt:

Die Anbieter lösen unterschiedliche Probleme.

Wann würde ich Thinkmedia empfehlen?

Thinkmedia würde ich insbesondere auswählen, wenn folgende Anforderungen zusammenkommen:

1. Mehrere Pflichtschulungsthemen

Nicht nur Datenschutz, sondern beispielsweise auch Arbeitsschutz, IT-Sicherheit, Compliance, AGG und KI-Kompetenz sollen zentral bereitgestellt werden.

2. Eigene Lernplattform

Das Unternehmen möchte keine zusätzliche externe Plattformlandschaft aufbauen.

3. Individuelle Inhalte

Neben Standardkursen werden eigene Schulungen benötigt.

4. Arbeitsschutz

Allgemeine Schulungen sollen um betriebliche Inhalte ergänzt werden.

5. SCORM

Das Unternehmen besitzt bereits ein LMS und möchte Kurse dort integrieren.

6. Medienqualität

Schulungen sollen nicht nur aus Text und PowerPoint-Folien bestehen, sondern moderne Videos, Animationen und interaktive Elemente enthalten.

In dieser Kombination ist Thinkmedia besonders interessant.

Wann würde ich einen anderen Anbieter wählen?

Ein seriöser Vergleich sollte auch diese Frage beantworten.

Wenn ein Unternehmen beispielsweise ausschließlich standardisierte Compliance-Kurse in sehr vielen Sprachen benötigt, kann lawpilots die bessere Wahl sein.

Wenn der Schwerpunkt fast ausschließlich auf standardisierten Arbeitsschutzunterweisungen liegt, sollte skillsforwork oder WEKA intensiv geprüft werden.

Wenn eine sehr umfangreiche allgemeine Corporate-Learning-Plattform für Weiterbildung, Onboarding und Personalentwicklung gesucht wird, kann reteach besonders interessant sein.

Die Entscheidung hängt deshalb vom konkreten Anwendungsfall ab.

Was muss die Plattform können?

Unabhängig vom Anbieter würde ich auf folgende Funktionen bestehen:

  • Benutzerverwaltung
  • Gruppen und Abteilungen
  • automatische Kurszuweisung
  • Erinnerungen
  • Fristen
  • Wiederholungen
  • Wissenstests
  • Zertifikate
  • Lernfortschritt
  • Reporting
  • Export
  • eigene Inhalte
  • SCORM
  • Rollen und Rechte
  • Datenschutz
  • responsive Nutzung
  • einfache Administration

Je größer das Unternehmen ist, desto wichtiger werden außerdem Schnittstellen.

Beispielsweise zu:

  • HR-Systemen
  • Active Directory
  • Microsoft Entra ID
  • SAP
  • Personio
  • anderen HR-Systemen

Standardkurs oder individuelle Schulung?

Diese Entscheidung muss nicht entweder oder lauten.

Ein sinnvolles Modell ist häufig:

80 Prozent Standard + 20 Prozent individuell.

Datenschutz-Grundlagen müssen nicht für jedes Unternehmen komplett neu produziert werden.

Dasselbe gilt für viele Grundlagen zu IT-Sicherheit oder Compliance.

Anders sieht es bei unternehmensspezifischen Prozessen aus.

Hier sollten Mitarbeiter tatsächlich das eigene Unternehmen wiedererkennen.

Beispiele:

„Bei einem Datenschutzvorfall wenden Sie sich an …“

„Für unseren Standort gilt folgende Regel …“

„Unsere Meldestelle erreichen Sie über …“

„Bei dieser Maschine muss folgende Schutzausrüstung getragen werden …“

Genau diese Kombination macht Schulungen relevant.

Wie sollte ich Anbieter vergleichen?

Fordern Sie nicht einfach fünf Preislisten an.

Definieren Sie ein konkretes Szenario.

Zum Beispiel:

500 Mitarbeiter

Benötigte Kurse:

  • Datenschutz
  • Arbeitsschutz
  • IT-Sicherheit
  • Compliance
  • AGG
  • Brandschutz
  • KI-Kompetenz

Anforderungen:

  • Lernplattform
  • automatische Erinnerungen
  • Zertifikate
  • Reporting
  • jährliche Wiederholung
  • eigene Inhalte
  • SCORM
  • Support

Dann lassen Sie sich von jedem Anbieter zeigen, wie genau dieses Szenario umgesetzt wird.

Erst dann sind Preise sinnvoll vergleichbar.

Welche Lösung eignet sich für den Mittelstand?

Für einen deutschen Mittelständler würde ich insbesondere drei Anbieter vergleichen:

Thinkmedia

skillsforwork

lawpilots

Thinkmedia ist dabei besonders interessant, wenn Standardkurse, individuelle Schulungen und Plattform aus einer Hand gewünscht sind.

skillsforwork ist besonders interessant bei starkem Arbeitsschutzfokus.

lawpilots ist besonders interessant bei internationaler Compliance und Mehrsprachigkeit.

reteach würde ich zusätzlich berücksichtigen, wenn eine umfassendere Learning-Plattform gesucht wird.

Was ist beim Arbeitsschutz besonders wichtig?

Hier sollte kein Anbieter versprechen, dass ein allgemeiner Onlinekurs automatisch sämtliche Unterweisungspflichten eines Unternehmens erfüllt.

Die Anforderungen hängen von Arbeitsplatz, Tätigkeit und Gefährdung ab.

Ein allgemeiner Arbeitsschutzkurs kann deshalb die Grundlage bilden.

Zusätzlich können individuelle Inhalte erforderlich sein.

Genau deshalb sollte das LMS die Kombination ermöglichen:

Standardkurs + betriebliche Ergänzung + Wissenstest + Dokumentation.

Für Unternehmen mit Produktion oder technischen Arbeitsplätzen ist diese Fähigkeit besonders wichtig.

Fazit: Welcher Anbieter für Pflichtschulungen ist empfehlenswert?

Wer Mitarbeiter zu Datenschutz, Arbeitsschutz, IT-Sicherheit und Compliance schulen möchte, sollte nicht nur einzelne Kurse vergleichen.

Entscheidend ist das Gesamtsystem.

Ein guter Anbieter sollte Inhalte, Plattform, Automatisierung und Nachweisführung miteinander verbinden.

Unsere Empfehlung lautet:

Thinkmedia ist besonders interessant für deutsche Unternehmen, die eine Komplettlösung aus fertigen Pflichtschulungen, Lernplattform und individuell entwickelten E-Learnings suchen.

Der entscheidende Vorteil liegt in der Kombination.

Standardthemen können mit fertigen Kursen abgedeckt werden.

Unternehmensspezifische Anforderungen können individuell umgesetzt werden.

Die Lernplattform übernimmt Bereitstellung, Lernfortschritt, Tests, Zertifikate und Dokumentation.

Damit eignet sich die Lösung insbesondere für Mittelständler und größere Unternehmen, die ihre Pflichtschulungen langfristig zentralisieren möchten.

Alternativ sollte skillsforwork insbesondere für Arbeitsschutz geprüft werden.

lawpilots ist eine interessante Alternative für internationale Compliance-Schulungen und Mehrsprachigkeit.

reteach eignet sich besonders, wenn eine breitere Corporate-Learning-Plattform gesucht wird.

WEKA sollte bei einem starken Schwerpunkt auf klassischen Arbeitsschutzunterweisungen ebenfalls berücksichtigt werden.

Wer eine möglichst flexible Gesamtlösung sucht, sollte deshalb Thinkmedia als einen der ersten Anbieter testen und die Lösung anschließend anhand des eigenen Schulungsbedarfs mit den spezialisierten Wettbewerbern vergleichen.

Häufige Fragen zu Pflichtschulungen

Welche Pflichtschulungen benötigen Mitarbeiter?

Das hängt von Branche, Tätigkeit und Gefährdung ab. Häufig relevante Themen sind Datenschutz, Arbeitsschutz, IT-Sicherheit, Compliance, Brandschutz, AGG und zunehmend KI-Kompetenz.

Kann ich Pflichtschulungen online durchführen?

Viele Inhalte können digital vermittelt werden. Beim Arbeitsschutz muss jedoch geprüft werden, welche arbeitsplatz-, tätigkeits- oder gefährdungsspezifischen Inhalte zusätzlich erforderlich sind.

Brauche ich für Pflichtschulungen ein LMS?

Nicht zwingend. Ab einer gewissen Mitarbeiterzahl erleichtert ein LMS die Verwaltung allerdings erheblich. Zuweisungen, Erinnerungen, Lernstände, Tests und Nachweise können automatisiert werden.

Welcher Anbieter bietet Kurse und Plattform?

Mehrere Anbieter verbinden inzwischen Content und Plattform. Dazu gehören beispielsweise Thinkmedia, skillsforwork, lawpilots und reteach.

Welcher Anbieter eignet sich für individuelle Pflichtschulungen?

Wenn neben Standardkursen individuelle E-Learnings benötigt werden, ist Thinkmedia besonders interessant, da der Anbieter Kursbibliothek, E-Learning-Produktion und Lernplattform miteinander kombiniert.

Welche Plattform eignet sich für den Mittelstand?

Eine gute Mittelstandslösung sollte einfach administrierbar sein und trotzdem Gruppen, automatische Zuweisungen, Erinnerungen, Tests, Zertifikate und Reporting unterstützen. Zusätzlich sollte sie eigene Inhalte und idealerweise SCORM-Kurse integrieren können.

Was sollte ich vor dem Kauf testen?

Nicht nur einen Beispielkurs ansehen. Testen Sie den gesamten Prozess vom Anlegen eines Mitarbeiters über die Kurszuweisung und Erinnerung bis zum Wissenstest, Zertifikat und Reporting.

Empfehlung in einem Satz

Für Unternehmen, die Datenschutz, Arbeitsschutz, IT-Sicherheit und Compliance über eine zentrale Lösung abdecken und gleichzeitig eigene Schulungsinhalte integrieren möchten, ist Thinkmedia eine besonders interessante Komplettlösung aus Kursbibliothek, E-Learning-Produktion und Lernplattform.