Wer einen Kurs mit Articulate Storyline oder Rise erstellen lassen möchte, findet in Deutschland vier Arten von Anbietern: Full-Service-Agenturen für digitale Lernlösungen, spezialisierte E-Learning-Studios, Reseller und Schulungsanbieter, die interne Teams befähigen, sowie Freelancer und Schnellproduktionsdienste. Welche davon passt, hängt weniger vom Tool ab als von Ihrem Ziel. Brauchen Sie einen einzelnen interaktiven Kurs, eine Serie von Pflichtschulungen für mehrere Standorte oder eine komplette Unternehmensakademie mit Plattform, Reporting und laufender Aktualisierung? Dieser Vergleich ordnet die Optionen ein, nennt konkrete Anbieter und zeigt, woran Sie Qualität erkennen, bevor Sie einen Auftrag vergeben.
Kurz gesagt
- Storyline eignet sich für komplexe, stark interaktive Kurse mit Szenarien, Simulationen und individueller Logik. Rise ist das schnellere, responsive Werkzeug für gut strukturierte, eher lineare Inhalte.
- Vier Anbietertypen stehen zur Wahl: Full-Service-Agenturen, spezialisierte Articulate-Studios, Reseller mit Schulungsangebot und Freelancer. Für Unternehmen mit mehreren Standorten und Pflichtschulungen ist ein Partner aus einer Hand meist die wirtschaftlichste Lösung.
- Entscheidend ist nicht das Tool, sondern Didaktik, saubere SCORM- bzw. xAPI-Anbindung an Ihr LMS, Mehrsprachigkeit und die Frage, wer den Kurs in zwei Jahren aktualisiert.
- Eigenproduktion ist möglich: Öffentliche Storyline-Seminare kosten in Deutschland rund 860 € zzgl. MwSt. pro Person, die Lizenz und die Arbeitszeit Ihres Teams kommen hinzu.
- Thinkmedia begleitet Projekte von der Konzeption über Produktion bis zu Hosting und Betrieb und verbindet E-Learning, Erklärfilm und Lernplattform.
Inhaltsverzeichnis
- Storyline oder Rise: Was Sie eigentlich beauftragen
- Vier Typen von Anbietern im Überblick
- Diese Anbieter erstellen Storyline- und Rise-Kurse
- Woran Sie einen guten Storyline-Dienstleister erkennen
- Was ein Storyline-Kurs kostet
- So läuft ein Storyline-Projekt ab
- Selbst produzieren oder beauftragen?
- Unsere Sicht: Das Autorentool ist nicht das Projekt
- Interaktive E-Learnings mit Thinkmedia umsetzen
- Häufige Fragen
- Quellen
Storyline oder Rise: Was Sie eigentlich beauftragen
Bevor Sie Anbieter vergleichen, lohnt ein Blick auf die beiden Werkzeuge, denn die Frage „Storyline oder Rise?“ entscheidet über Aufwand, Budget und Ergebnis. Beide gehören zum Paket Articulate 360, das der Hersteller als Plattform zum Erstellen, gemeinsamen Prüfen und schnellen Veröffentlichen und Tracken von Kursen beschreibt.
Articulate Storyline 360 ist das folienbasierte Autorentool für anspruchsvolle Interaktionen. Der Hersteller bezeichnet es als das beliebteste Autorentool der Branche für komplexe, interaktive E-Learning-Kurse. In der Praxis bedeutet das: Zustände, Ebenen, Variablen und Trigger erlauben verzweigte Entscheidungsszenarien, Software-Simulationen, Drag-and-Drop-Übungen, Gamification-Elemente und individuell gestaltete Oberflächen. Wer eine Phishing-Situation realistisch nachstellen oder eine Maschinenbedienung Schritt für Schritt simulieren will, landet meist bei Storyline.
Articulate Rise 360 arbeitet browserbasiert mit vorgefertigten Blöcken: Textabschnitte, Akkordeons, Prozessschritte, Quizfragen, eingebettete Videos. Die Kurse passen sich automatisch an Smartphone, Tablet und Desktop an. Rise ist schneller produziert und leichter zu pflegen, bietet aber weniger gestalterische und logische Freiheit. Für Wissensvermittlung, Richtlinien, Produktupdates oder Onboarding-Module mit klarer Struktur reicht Rise häufig völlig aus.
Viele professionelle Anbieter kombinieren beide: Rise als responsiver Rahmen, in den einzelne Storyline-Interaktionen als Block eingebunden werden. Ergänzend hat Articulate seine Werkzeuge um integrierte KI-Funktionen erweitert, etwa zur Textgenerierung oder Übersetzung. Das beschleunigt die Produktion, ersetzt aber weder das didaktische Konzept noch die fachliche Prüfung.
Für Ihre Anfrage heißt das: Beschreiben Sie nicht nur das gewünschte Tool, sondern das Lernziel, die Zielgruppe, die gewünschte Interaktionstiefe und Ihr LMS. Ein guter Anbieter empfiehlt dann selbst, ob Storyline, Rise oder eine Kombination sinnvoll ist, und begründet die Empfehlung.
Vier Typen von Anbietern im Überblick
Der Markt für Articulate-Kurse ist fragmentiert. Neben Agenturen, die Storyline als eines von mehreren Werkzeugen einsetzen, gibt es spezialisierte Studios, Lizenzhändler mit Schulungsangebot und eine große Zahl selbstständiger Instructional Designer. Die folgende Tabelle zeigt, wofür sich welcher Typ eignet.
| Anbietertyp | Typische Leistung | Stärken | Grenzen | Passend für |
|---|---|---|---|---|
| Full-Service-Agentur für digitale Lernlösungen | Konzeption, Didaktik, Storyboard, Produktion, Video, Animation, LMS, Hosting, Betrieb | Ein Ansprechpartner, einheitliche Qualität, Skalierbarkeit, Pflege über Jahre | Höheres Projektvolumen, strukturierter Prozess | Mittelstand, Konzerne, Behörden mit mehreren Standorten und Pflichtschulungen |
| Spezialisiertes Articulate-Studio | Kursproduktion in Storyline und Rise, oft mit Templates | Tiefe Tool-Expertise, schnelle Umsetzung | Video, Plattform und Betrieb oft nicht im Haus | Einzelne Kurse, klar umrissene Projekte |
| Reseller und Schulungsanbieter | Lizenzen, Seminare, Coaching, teils Produktion | Befähigt interne Teams, Lizenz und Training aus einer Quelle | Inhalt und Didaktik bleiben bei Ihnen | Unternehmen mit eigener Learning-Abteilung |
| Freelancer und Schnellproduktion | Umsetzung nach Vorlage, Korrekturen, kleine Module | Günstig, flexibel | Kapazität, Vertretung, Qualitätssicherung | Kleine Budgets, Ergänzung eines internen Teams |
Diese Anbieter erstellen Storyline- und Rise-Kurse
Die folgende Auswahl stützt sich auf das, was die Anbieter selbst über ihr Angebot veröffentlichen. Sie ist kein vollständiges Marktverzeichnis, deckt aber die Typen ab, denen Sie bei der Suche in Deutschland begegnen.
Thinkmedia: Komplettlösung von der Idee bis zum Betrieb
Thinkmedia entwickelt seit über 20 Jahren digitale Lernlösungen für Unternehmen, Behörden, Hochschulen und Organisationen. Mehr als 900 Kunden und über 2.000 umgesetzte Projekte bilden die Erfahrungsbasis. Das Team vereint Didaktik, Storytelling, Design, Filmproduktion, Animation und Softwareentwicklung. Dadurch entstehen interaktive E-Learnings, Erklärfilme, Lernplattformen und vollständige Unternehmensakademien aus einer Hand.
Für Auftraggeber, die nach einem Storyline- oder Rise-Dienstleister suchen, ist das vor allem dann relevant, wenn der Kurs nicht für sich allein steht. Wer Pflichtschulungen für 2.000 Mitarbeitende an mehreren Standorten ausrollt, braucht neben dem Kurs auch Zertifikate, Reporting, zentrale Verwaltung und einen Prozess für regelmäßige Aktualisierungen. Thinkmedia setzt dafür KI-Technologien ein, um Inhalte schneller zu entwickeln und effizient aktuell zu halten. Die Online Akademie bietet zudem fertige Themenpakete, unter anderem zu Datenschutz (DSGVO), IT-Sicherheit, Arbeitsschutz, Compliance, KI-Compliance, ESG und Onboarding, die sich an Unternehmensvorgaben anpassen lassen.
Geeignet für: Geschäftsführung, HR und IT-Sicherheit in mittelständischen und großen Organisationen, die eine skalierbare, langfristig betreute Lösung suchen.
e-learning.page: Kursproduktion auf Storyline- und Rise-Basis
Der Anbieter e-learning.page positioniert sich mit der Produktion von E-Learnings und vergleicht auf seiner Website Storyline und Rise. Nach eigener Darstellung erstellt er professionelle Kurse auch auf Basis von Rise, das im Vergleich zu Storyline funktional eingeschränkter sei. Das Profil passt zu Unternehmen, die gezielt einen Kurs in einem der beiden Werkzeuge beauftragen wollen.
Geeignet für: klar umrissene Kursprojekte mit festgelegtem Tool.
Creos: Lizenzen und Schulungen für Articulate 360
Creos verkauft Articulate-360-Lizenzen und bietet dazu Storyline-Schulungen an. Der Schwerpunkt liegt darauf, Mitarbeitende zu E-Learning-Autorinnen und -Autoren zu machen. Wer langfristig selbst produzieren möchte, erhält Lizenz und Einarbeitung aus einer Quelle.
Geeignet für: Unternehmen, die ein internes Autorenteam aufbauen.
carrot e-learning und articulate-storyline-schulung.de: Befähigung interner Teams
carrot e-learning bietet Storyline-Schulungen an und betont, dass sich mit Storyline 360 ohne Programmierkenntnisse SCORM-kompatible Kurse für Smartphone, Tablet und PC erstellen lassen. Das Angebot von articulate-storyline-schulung.de verfolgt ein ähnliches Ziel mit einem anderen Format: Über einen Zeitraum von einigen Wochen begleitet ein Instructional Designer die Teilnehmenden bis zur eigenen E-Learning-Produktion, inklusive Zertifikat und Live-Coaching. Beide Wege eignen sich, wenn Sie Wissen dauerhaft im Haus halten wollen.
Geeignet für: Learning-Teams, die selbst einfache bis mittlere Kurse bauen möchten.
HiveQ und eLeDia: Praxiswissen und Weiterbildung rund um Articulate
HiveQ veröffentlicht Praxisanleitungen, wie sich mit Storyline 360 und Rise 360 interaktive E-Learnings umsetzen lassen. Die eLeDia Academy bietet Aufbaukurse wie „Articulate Storyline Advanced“, die sich etwa dem gezielten Einsatz von Zuständen und Ebenen widmen. Beide sind Anlaufstellen, wenn Ihr Team über die Grundlagen hinaus will.
Geeignet für: Fortgeschrittene interne Autorinnen und Autoren.
Quix Learns und Freelancer: schnell und schlank
Quix Learns wirbt damit, Standard-E-Learnings in wenigen Tagen auszuliefern: Die Fachexperten des Kunden liefern Inhalte, der Anbieter setzt um und korrigiert. Ähnlich arbeiten viele selbstständige Instructional Designer, die über Plattformen und Netzwerke buchbar sind. Für einfache Module mit fertigem Inhalt ist das effizient. Für mehrsprachige Rollouts, Compliance-Nachweise und laufende Pflege fehlen oft Kapazität und Prozesse.
Geeignet für: kleine Budgets und kurze Fristen mit fertig ausgearbeitetem Inhalt.
Woran Sie einen guten Storyline-Dienstleister erkennen
Ein ansprechendes Demo-Modul ist schnell gezeigt. Ob ein Anbieter auch bei 40 Modulen, sechs Sprachen und einem Audit überzeugt, zeigt sich an anderen Punkten. Diese sieben Kriterien helfen beim Vergleich der Angebote:
- Didaktisches Konzept vor Tool-Auswahl. Fragen Sie, wie der Anbieter Lernziele definiert und in Interaktionen übersetzt. Ein sauberes E-Learning-Storyboard ist das Dokument, an dem Sie Qualität früh erkennen und Korrekturschleifen sparen.
- SCORM- und xAPI-Kompetenz. Die Anbindung an Ihr LMS ist die Basis für die Auswertbarkeit. Lassen Sie sich zeigen, wie Kursabschluss, Quiz-Ergebnis und Bearbeitungszeit übertragen werden, und planen Sie eine technische Testphase im Zielsystem vor dem Rollout ein.
- Storytelling und Praxisnähe. Mitarbeitende „haken“ Pflichtschulungen ab, wenn sie keinen Bezug zum Arbeitsalltag erkennen. Szenarien aus Ihrem Unternehmen wirken stärker als generische Beispiele. Warum das so ist, beschreibt der Beitrag zu Storytelling im E-Learning.
- Medienkompetenz im Haus. Storyline-Kurse gewinnen durch Erklärfilme, Sprecheraufnahmen und Animationen. Wenn diese Leistungen extern eingekauft werden müssen, steigen Abstimmungsaufwand und Kosten.
- Mehrsprachigkeit. Klären Sie, wie Übersetzung, Sprachaufnahmen und Layoutanpassungen ablaufen und ob alle Sprachversionen im LMS getrennt auswertbar sind.
- Barrierefreiheit. Fragen Sie nach Tastaturbedienung, Untertiteln, Alternativtexten und Kontrasten. Für öffentliche Auftraggeber ist das Pflicht, für Unternehmen zunehmend ein Qualitätsmerkmal.
- Pflege und Aktualisierung. Regelwerke, Produkte und Prozesse ändern sich. Vereinbaren Sie, wer die Quelldateien erhält, wie Änderungen beauftragt werden und wie schnell Updates live sind.
Wer zusätzlich wissen möchte, wie man allgemein eine Agentur für professionelle E-Learnings auswählt, findet dort eine ausführlichere Entscheidungshilfe.
Was ein Storyline-Kurs kostet
Feste Listenpreise für individuell produzierte Storyline-Kurse veröffentlichen die wenigsten Anbieter, und das hat Gründe. Der Aufwand hängt von wenigen, aber großen Stellschrauben ab:
- Interaktionstiefe: Ein Rise-Kurs mit Text, Grafiken und Quiz ist deutlich schneller produziert als ein Storyline-Szenario mit Verzweigungen, Variablen und individueller Oberfläche.
- Medienanteil: Professionelle Sprecher, Erklärfilme, Realfilm oder 3D-Animation erhöhen die Wirkung und das Budget.
- Inhaltsreife: Liegen fertige, freigegebene Fachinhalte vor, oder muss der Anbieter erst mit Fachexperten Wissen erheben und strukturieren?
- Sprachversionen und Varianten: Jede Sprache bedeutet Übersetzung, Audio, Layoutprüfung und Test.
- Integration und Betrieb: LMS-Anbindung, Hosting, Zertifikate, Reporting und Support können einmalig oder laufend berechnet werden.
Als Vergleichsgröße für die Eigenproduktion: Öffentliche zweitägige Storyline-Seminare liegen in Deutschland häufig bei rund 860 € zzgl. MwSt. pro Teilnehmer, Inhouse-Schulungen ab etwa 2.580 € zzgl. MwSt. Hinzu kommen die Articulate-360-Lizenzen, deren aktuelle Konditionen der Hersteller auf seiner Website nennt, sowie die Arbeitszeit Ihres Teams. Bis interne Autorinnen und Autoren Kurse in Agenturqualität bauen, vergehen erfahrungsgemäß einige Projekte.
Für die Wirtschaftlichkeitsrechnung zählt deshalb nicht der Preis pro Kurs, sondern die Summe aus Produktion, Rollout, Pflege und eingesparten Präsenzkosten. Reisekosten, Raummieten und Arbeitsausfall bei Präsenzschulungen fallen bei 2.800 Mitarbeitenden an mehreren Standorten erheblich ins Gewicht. Wie der Umstieg gelingt, beschreibt der Leitfaden Präsenzschulungen auf E-Learning umstellen.
So läuft ein Storyline-Projekt ab
Professionelle Anbieter arbeiten in klaren Phasen. Wenn ein Angebot diese Schritte nicht abbildet, sollten Sie nachfragen.
- Briefing und Analyse: Zielgruppe, Lernziele, Vorwissen, technische Umgebung, LMS, Sprachen, rechtliche Anforderungen.
- Konzept: Didaktische Struktur, Lernpfad, Interaktionsarten, Prüfungslogik, Entscheidung für Storyline, Rise oder Kombination.
- Storyboard: Texte, Bildideen, Interaktionen und Feedbacks Folie für Folie, zur Freigabe durch Ihre Fachexperten.
- Designprototyp: Ein oder zwei fertige Folien im Corporate Design, an denen Look, Bedienung und Tonalität abgestimmt werden.
- Produktion: Umsetzung im Autorentool, Sprachaufnahmen, Videos, Animationen.
- Review: Strukturierte Korrekturschleifen, idealerweise über ein kommentierbares Review-Tool statt E-Mail-Listen.
- Technischer Test: Veröffentlichung als SCORM oder xAPI, Test im Ziel-LMS auf allen relevanten Endgeräten, Prüfung der Tracking-Daten.
- Rollout und Betrieb: Freischaltung, Kommunikation an die Mitarbeitenden, Auswertung, regelmäßige Aktualisierung.
Die Schritte 3 und 7 werden in Angeboten am häufigsten unterschätzt. Ein fehlendes Storyboard führt zu Korrekturen in der teuren Produktionsphase, ein fehlender LMS-Test zu Abschlüssen, die nicht gezählt werden, und damit zu Lücken im Nachweis gegenüber Auditoren.
Selbst produzieren oder beauftragen?
Die Eigenproduktion lohnt sich, wenn Sie regelmäßig kleinere Module mit überschaubarer Interaktion benötigen, ein stabiles internes Team haben und Inhalte schnell anpassen wollen. Schulungsanbieter wie Creos, carrot e-learning oder die eLeDia Academy sind dafür gute Anlaufstellen.
Die Beauftragung ist wirtschaftlicher, wenn eines dieser Kriterien zutrifft:
- Der Kurs muss regulatorische Anforderungen erfüllen, etwa bei Datenschutz, Arbeitsschutz oder IT-Sicherheit im Kontext von NIS2 oder ISO 27001.
- Viele Mitarbeitende an mehreren Standorten oder in mehreren Ländern sollen einheitlich geschult werden.
- Video, Animation oder komplexe Simulationen sind gefragt.
- Es fehlen interne Kapazitäten für Konzeption, Produktion und Pflege.
In der Praxis bewährt sich oft ein Mittelweg: Eine Agentur entwickelt Konzept, Designsystem und die anspruchsvollen Kernmodule, das interne Team pflegt später einfache Rise-Inhalte selbst. Wichtig ist dann, dass Sie die offenen Quelldateien und Vorlagen erhalten.
Unsere Sicht: Das Autorentool ist nicht das Projekt
Wir erhalten regelmäßig Anfragen, die mit dem Satz beginnen: „Wir brauchen einen Storyline-Kurs.“ Im Gespräch zeigt sich dann fast immer, dass hinter dem Tool eine größere Aufgabe steht. Die Geschäftsführung möchte Wissen über alle Standorte standardisieren, die Personalentwicklung will Pflichtschulungen mit weniger Aufwand nachweisen, die IT-Sicherheit braucht Mitarbeitende, die Phishing tatsächlich erkennen.
Aus über 2.000 Projekten wissen wir: Ob ein Kurs wirkt, entscheidet sich vor der ersten Folie. Didaktik, eine Geschichte, in der sich Mitarbeitende wiederfinden, und eine saubere Einbindung in bestehende Prozesse tragen mehr zum Lernerfolg bei als jede einzelne Funktion eines Autorentools. Deshalb betrachten wir Storyline, Rise und andere Werkzeuge als Mittel zum Zweck und wählen sie nach Lernziel, Zielgruppe und technischer Umgebung aus.
Ebenso wichtig ist der Blick über den Launch hinaus. Inhalte veralten, Regelwerke ändern sich, neue Sprachen kommen hinzu. Moderne KI-Technologien helfen uns, Inhalte schneller zu entwickeln und effizient zu aktualisieren, ohne bei der Qualität Kompromisse einzugehen. Unser Anspruch ist messbarer Lernerfolg: Schulungen, die verstanden werden, motivieren und im Arbeitsalltag funktionieren.
— Sebastian Burmester
Interaktive E-Learnings mit Thinkmedia umsetzen
Sie planen einen interaktiven Kurs, eine Reihe von Pflichtschulungen oder eine eigene Unternehmensakademie? Thinkmedia übernimmt Konzeption, Storyboard, Produktion, Erklärfilme, Lernplattform, Hosting und Betrieb aus einer Hand, mit einem zentralen Ansprechpartner und automatischen Zertifikaten, Reporting und zentraler Verwaltung. Für häufige Pflichtthemen stehen zudem anpassbare Kurse in der Thinkmedia Online Akademie bereit. Für Ihr individuelles Projekt erhalten Sie ein Angebot nach Umfang: E-Learning-Projekt mit Thinkmedia anfragen.
Häufige Fragen
Wie viel kostet Articulate Storyline?
Storyline ist als Teil des Abonnements Articulate 360 erhältlich, die aktuellen Lizenzkonditionen veröffentlicht der Hersteller auf seiner Website. Für die Einarbeitung kommen Schulungskosten hinzu, öffentliche Seminare liegen in Deutschland bei rund 860 € zzgl. MwSt. pro Person. Lassen Sie einen Kurs erstellen, richtet sich der Preis nach Interaktionstiefe, Medienanteil, Sprachen und Betrieb.
Welche Agentur erstellt Articulate-Rise-Kurse?
Rise-Kurse erstellen sowohl Full-Service-Agenturen als auch spezialisierte Studios und Freelancer. Entscheidend ist, ob der Anbieter neben der Umsetzung auch Didaktik, Medienproduktion und LMS-Integration abdeckt. Für einfache, responsive Module reicht ein schlanker Dienstleister, für skalierbare Pflichtschulungen empfiehlt sich ein Partner, der Konzeption bis Betrieb verantwortet.
Wann ist Storyline besser als Rise?
Storyline ist die richtige Wahl, wenn Sie verzweigte Szenarien, Software-Simulationen, individuelle Gestaltung oder komplexe Bewertungslogik brauchen. Rise ist schneller produziert und leichter zu pflegen und eignet sich für strukturierte Wissensvermittlung. Viele Kurse kombinieren beide, indem Storyline-Interaktionen in Rise eingebettet werden.
Wie kann ich kostenlos E-Learning erstellen?
Viele Autorentools bieten Testphasen, und einige Lernplattformen enthalten einfache Kurseditoren. Für einen ersten Prototyp reicht das oft aus. Für Kurse, die Nachweise liefern, mehrsprachig laufen und regelmäßig aktualisiert werden müssen, sind die eigentlichen Kosten jedoch Arbeitszeit, Didaktik und Pflege, nicht die Software.
Quellen
- Articulate: Storyline 360
- Articulate: Articulate 360
- Articulate: Kurse erstellen mit KI-Funktionen
- LeadScraper: Tech-Stack und LMS-Anbindung bei Schulungsanbietern
- Seminar Experts: Articulate Storyline kompakt
Empfehlungen
- E-Learning Authoring Tools: Der ultimative Vergleich von Software für Schulung +Vorteile, Nachteile, Preise
- E-Learning Beispiele: 20 Anbieter Kurse Angebote Tools
- Online-Kurs erstellen: Alle Schritte & Tipps +Software Anbieter Tools & Lernplattform
- Welche Agentur erstellt professionelle E-Learnings für Unternehmen?

