Welcher Anbieter der beste für animierte Erklärvideos ist, hängt vor allem vom Einsatzzweck ab. Für ein einzelnes Marketingvideo genügt oft eine spezialisierte Erklärvideo-Agentur mit Festpreispaket. Wer viele Videos schnell und günstig selbst erstellen will, ist mit einer KI-Plattform wie simpleshow gut bedient. Sollen Erklärvideos dagegen Mitarbeitende schulen, also bei Onboarding, Compliance, Arbeitsschutz oder IT-Sicherheit, braucht ein Unternehmen einen Partner, der Animation, Didaktik und Lernplattform zusammenbringt. Genau dort positioniert sich Thinkmedia. Dieser Vergleich ordnet die wichtigsten Anbietertypen in Deutschland ein, zeigt, wann sich 2D, 3D oder Whiteboard lohnt, und liefert eine Checkliste für die Auswahl.
Kurz gesagt
- Vier Anbietertypen prägen den Markt: Full-Service-Partner für digitales Lernen, spezialisierte Erklärvideo-Agenturen, Animationsstudios und KI- bzw. Selbstbau-Tools.
- 2D-Animation ist der Standard für Prozesse, Dienstleistungen und Software, 3D lohnt sich für Maschinen, Produkte und räumliche Abläufe, Whiteboard für abstrakte Themen mit wenig Budget.
- Für Schulungsvideos zählen andere Kriterien als im Marketing: didaktisches Konzept, Mehrsprachigkeit, LMS-Anbindung, Nachweise und regelmäßige Aktualisierung.
- Preise hängen von Länge, Stil, Sprachen und Konzeptionsaufwand ab. Agenturen arbeiten meist mit Paketen oder individuellen Angeboten, KI-Tools mit Abonnements.
- Thinkmedia eignet sich besonders für Unternehmen, die Erklärvideos als Teil einer Schulungsstrategie einsetzen und alles aus einer Hand wünschen.
Inhaltsverzeichnis
- Welche Anbietertypen es für animierte Erklärvideos gibt
- Die Anbieter im Überblick
- 2D, 3D oder Whiteboard: welcher Stil wofür passt
- Schulungs- und Lernvideos: worauf es zusätzlich ankommt
- Was animierte Erklärvideos kosten und wovon der Preis abhängt
- Checkliste: so wählen Sie den richtigen Anbieter
- Unsere Sicht: Ein Erklärvideo ist erst gut, wenn es verstanden wird
- Erklärvideos und Lernvideos von Thinkmedia
- Häufige Fragen zu Anbietern für animierte Erklärvideos
- Quellen
Welche Anbietertypen es für animierte Erklärvideos gibt
Wer nach den besten Anbietern sucht, vergleicht häufig Äpfel mit Birnen. Eine Werbeagentur, die ein 90-Sekunden-Video für die Startseite produziert, löst eine andere Aufgabe als eine E-Learning-Agentur, die zwanzig Lernvideos für die Pflichtunterweisung von 3.000 Mitarbeitenden in fünf Sprachen entwickelt. Deshalb lohnt es sich, zuerst den Anbietertyp zu bestimmen und erst danach einzelne Namen zu vergleichen.
Full-Service-Partner für digitales Lernen
Diese Anbieter verbinden Videoproduktion mit Didaktik, E-Learning-Entwicklung und Lernplattform. Das Erklärvideo ist hier kein Einzelstück, sondern ein Baustein in einem Lernpfad: mit Wissensfragen, Zertifikat, Auswertung und Aktualisierung. Für HR-Abteilungen, Personalentwicklung und IT-Sicherheitsbeauftragte ist dieser Typ meist die wirtschaftlichste Wahl, weil Schnittstellen zwischen Videoagentur, E-Learning-Dienstleister und LMS-Betreiber entfallen. Thinkmedia gehört zu diesem Typ.
Spezialisierte Erklärvideo-Agenturen
Sie konzentrieren sich auf kurze, animierte Erklärfilme, meist zwischen einer und drei Minuten. Typisch sind klar definierte Pakete aus Skript, Illustration, Animation und Sprecher. Die Stärke liegt in der Routine: Viele dieser Agenturen haben hunderte Videos produziert und arbeiten mit eingespielten Abläufen. Für Produkt- und Marketingvideos ist das oft ideal, für umfangreiche Schulungsprogramme fehlen dagegen häufig Lernplattform, Lernerfolgskontrolle und Pflegekonzept.
Animationsstudios und Motion-Design-Agenturen
Studios mit Schwerpunkt Motion Design und Character Animation setzen auf individuelle Gestaltung und hohe visuelle Qualität. Sie sind die richtige Adresse, wenn ein Video eine Marke prägen, eine Kampagne tragen oder auf Messen auffallen soll. Budget und Produktionszeit liegen entsprechend höher.
KI-Plattformen und Selbstbau-Tools
Plattformen wie simpleshow, Vyond, Animaker, Canva oder Renderforest ermöglichen es, Erklärvideos selbst zu erstellen, teils mit KI-Unterstützung aus einem Text heraus. Das ist schnell und günstig, verlagert aber Konzeption, Skript und Qualitätssicherung ins eigene Haus. Einen ausführlichen Überblick über diese Werkzeuge bietet unser Vergleich der Software-Anbieter und KI-Tools für Schulungsvideos.
Die Anbieter im Überblick
Das Gründermagazin StartingUp hat in seinem Vergleich von zehn Erklärvideo-Anbietern unter anderem Mynd, Youknow, simpleshow, textzeichnerin, AHA!Videos, AniManual, How2, Moin Motion, Junge Meister und Kaiserbrand gegenübergestellt und dabei Stile, Leistungen, Preise und Produktionszeiten verglichen. Die folgende Tabelle ordnet diese und weitere Optionen nach Anbietertyp ein, damit Sie schnell sehen, welche Gruppe zu Ihrem Vorhaben passt.
| Anbietertyp | Beispiele | Stärken | Preismodell | Geeignet für |
|---|---|---|---|---|
| Full-Service-Partner für digitales Lernen | Thinkmedia | Erklärvideo, E-Learning, LMS, Hosting und Betrieb aus einer Hand; 2D und 3D | individuelles Angebot nach Umfang | Schulungen, Onboarding, Compliance, IT-Sicherheit, Unternehmensakademien |
| Spezialisierte Erklärvideo-Agenturen | u. a. Youknow, AHA!Videos, Kaiserbrand, How2, Moin Motion, Junge Meister, AniManual | eingespielte Abläufe, kurze Produktionszeiten, klare Pakete | meist Paket- oder Festpreise | Produkt-, Marketing- und Vertriebsvideos |
| Animationsstudios und Illustrationsspezialisten | u. a. Mynd, textzeichnerin | eigenständige Bildsprache, Character Animation, gezeichnete Stile | Angebot je Projekt | Markenkommunikation, Kampagnen, Messen |
| KI-Plattformen | simpleshow | schnelle Eigenproduktion, Vorlagen, Corporate Branding | Abo-Tarife, kostenloser Einstieg mit Wasserzeichen | viele kurze Videos mit eigenem Redaktionsteam |
| Selbstbau-Tools | Vyond, Animaker, Canva, Renderforest | geringe Einstiegskosten, volle Kontrolle | Freemium und Abonnements | einfache interne Videos, Social Media, Prototypen |
Thinkmedia: Erklärvideos als Teil der Lernstrategie
Thinkmedia entwickelt seit über 20 Jahren digitale Lernlösungen für Unternehmen, Behörden und Organisationen. Mehr als 900 Kunden und über 2.000 umgesetzte Projekte stehen hinter dem Angebot, darunter mittelständische Unternehmen, internationale Konzerne, öffentliche Einrichtungen und Hochschulen. Das Team vereint Didaktik, Storytelling, Design, Filmproduktion, Animation und Softwareentwicklung.
Im Bereich Video umfasst das Leistungsspektrum Erklärvideos, Produktvideos, Imagefilme und 3D-Animation. Der Unterschied zu einer reinen Videoagentur liegt in der Verknüpfung: Ein Erklärvideo zum Datenschutz kann direkt in einen interaktiven E-Learning-Kurs, eine Lernplattform mit automatischen Zertifikaten und eine zentrale Auswertung eingebettet werden. KI-Technologien unterstützen dabei, Inhalte schneller zu entwickeln und effizient zu aktualisieren. Wie solche Videos in der Praxis aussehen, zeigen die Beispiele für animierte Lehrvideos.
Passt zu: Unternehmen mit mehreren Standorten, Pflichtschulungen, internationalen Teams und dem Wunsch nach einem zentralen Ansprechpartner.
simpleshow: KI-gestützte Plattform für Eigenproduktion
simpleshow ist vor allem für seinen reduzierten, erklärenden Stil bekannt und bietet heute eine KI-gestützte Plattform, mit der Unternehmen animierte Videos selbst erstellen können. Die Plattform richtet sich an Einsatzfelder wie Training, interne Kommunikation, Vertrieb und Marketing und lässt sich an das Corporate Design anpassen. Laut einer Übersicht zu den simpleshow-Tarifen gibt es einen kostenlosen Einstieg mit geringerer Auflösung und Wasserzeichen sowie kostenpflichtige Stufen wie Business, Pro und Enterprise. Die aktuellen Preise nennt der Anbieter auf seiner eigenen Preisseite.
Passt zu: Teams, die regelmäßig viele kurze Videos selbst produzieren und Skript sowie Qualitätssicherung intern übernehmen können.
Spezialisierte Erklärvideo-Agenturen
Agenturen wie Youknow, AHA!Videos, Kaiserbrand oder Moin Motion stehen für den klassischen Weg: Briefing, Skript, Storyboard, Illustration, Animation, Sprecheraufnahme und Abnahme. Viele arbeiten mit festen Paketen, in denen Länge, Korrekturschleifen und Nutzungsrechte definiert sind. Prüfen Sie vor der Beauftragung, ob Untertitel, weitere Sprachfassungen und spätere Änderungen enthalten sind oder separat berechnet werden.
Passt zu: einzelnen Produkt- oder Marketingvideos mit klarem Ziel und überschaubarem Abstimmungsbedarf.
Animationsstudios und gezeichnete Stile
Mynd steht für hochwertige Motion-Design-Produktionen, textzeichnerin für gezeichnete Erklärformate. Solche Anbieter lohnen sich, wenn die visuelle Handschrift im Vordergrund steht. Für Schulungsprogramme mit vielen Modulen ist zu klären, wie sich der Stil über mehrere Videos konsistent und mit vertretbarem Aufwand fortführen lässt.
Passt zu: Markenauftritten, Kampagnen und Videos, die sich deutlich vom Wettbewerb abheben sollen.
Selbstbau-Tools: Vyond, Animaker, Canva, Renderforest
Diese Werkzeuge bieten Vorlagen, Figuren und Animationen, mit denen sich Erklärvideos ohne Agentur erstellen lassen. Vyond und Animaker eignen sich besonders für figurenbasierte 2D-Videos, Canva und Renderforest für schnelle, vorlagenbasierte Clips. Der Aufwand verschiebt sich ins eigene Team: Wer kein Skript schreiben, keine Szenen planen und keine Sprecheraufnahme organisieren kann, erhält selten ein überzeugendes Ergebnis. Unsere Anleitung zum Erklärvideo erstellen zeigt die einzelnen Schritte.
Passt zu: einfachen internen Videos, Prototypen und Social-Media-Inhalten.
2D, 3D oder Whiteboard: welcher Stil wofür passt
Die Wahl des Stils hängt von Thema, Zielgruppe und Einsatzort ab. Das Format sollte die Erklärung erleichtern, nicht nur gut aussehen.
2D-Animation
2D-Erklärvideos im Flat Design oder mit Figuren sind der verbreitetste Stil. Sie eignen sich für Dienstleistungen, Software, Prozesse und Verhaltensregeln, etwa wie Mitarbeitende eine Phishing-Mail erkennen oder wie eine Gefährdungsbeurteilung abläuft. Figuren schaffen Identifikation, Piktogramme reduzieren Komplexität. Weil Szenen und Figuren wiederverwendbar sind, lassen sich ganze Videoreihen effizient umsetzen und später anpassen.
3D-Animation
3D lohnt sich, wenn räumliche Zusammenhänge entscheidend sind: der Aufbau einer Maschine, der Ablauf in einer Produktionsanlage, ein Medizinprodukt oder eine Sicherheitsunterweisung an einem Arbeitsplatz, den man nicht filmen kann oder darf. 3D-Modelle zeigen Innenansichten, Explosionsdarstellungen und Kamerafahrten, die mit Realfilm kaum möglich sind. Der Aufwand für Modellierung, Texturierung und Rendering ist höher als bei 2D, vorhandene CAD-Daten können ihn aber deutlich senken.
Whiteboard und Legetechnik
Gezeichnete Videos wirken persönlich und eignen sich für abstrakte Themen wie Unternehmenswerte, Change-Prozesse oder Strategie. Sie sind vergleichsweise schnell produziert, stoßen aber an Grenzen, wenn technische Details präzise gezeigt werden müssen.
Mischformen
In Schulungen bewähren sich Kombinationen: Realfilm für die Begrüßung durch die Geschäftsführung, 2D-Animation für Regeln und Abläufe, 3D für technische Details, Bildschirmaufnahmen für Software. Ein erfahrener Anbieter sollte alle Formen beherrschen und begründen können, welche wann sinnvoll ist. Viele Beispiele dazu finden Sie in unserer Übersicht über Erklärvideo-Stile und Referenzen.
| Stil | Typische Themen | Aufwand | Stärke |
|---|---|---|---|
| 2D-Animation | Software, Dienstleistungen, Verhaltensregeln, Compliance | mittel | gut skalierbar und leicht aktualisierbar |
| 3D-Animation | Maschinen, Produkte, Arbeitsschutz, technische Prozesse | hoch | räumliche Abläufe präzise sichtbar |
| Whiteboard | Werte, Strategie, Change | niedrig bis mittel | persönlich, schnell produziert |
| Mischform | Onboarding, Unterweisungen, Produktschulungen | variabel je Anteil | passt sich dem Lernziel an |
Schulungs- und Lernvideos: worauf es zusätzlich ankommt
Wer nach den besten Agenturen für Schulungs- oder Lernvideos sucht, sollte die Messlatte höher legen als bei einem Marketingvideo. Ein Lernvideo ist erst dann erfolgreich, wenn Mitarbeitende das Gelernte im Arbeitsalltag anwenden und das Unternehmen dies nachweisen kann.
Didaktisches Konzept statt reiner Animation
Gute Lernvideos folgen einem Lernziel. Sie sind kurz, im Sinne von Microlearning auf eine Kernaussage pro Video fokussiert und mit Wissensfragen oder Szenarien verknüpft. Fragen Sie Anbieter, wer bei ihnen die Didaktik verantwortet und wie sie aus Fachinhalten ein Drehbuch entwickeln. Wie interaktive Elemente den Lernerfolg unterstützen, zeigen unsere Beispiele für interaktive Lernvideos in Schulungen.
Mehrsprachigkeit für internationale Teams
In Unternehmen mit Standorten im Ausland müssen Lernvideos in mehreren Sprachen verfügbar sein. Entscheidend ist, ob der Anbieter Sprachfassungen mit Sprecher, Untertiteln und übersetzten Bildtexten liefert und ob die Animation so aufgebaut ist, dass Texte im Bild ohne Neuproduktion ausgetauscht werden können.
LMS-Anbindung, Zertifikate und Auswertung
Für Pflichtschulungen zählt der Nachweis. Videos sollten sich in eine Lernplattform einbinden lassen, die Teilnahme, Testergebnisse und Zertifikate automatisch dokumentiert. Klären Sie, ob der Anbieter Inhalte in gängigen Standards wie SCORM bereitstellt, eine eigene Plattform betreiben kann oder beides. Einen Überblick über Systeme bietet unser Vergleich der besten Lernplattformen.
Regelmäßige Aktualisierung
Gesetze, Bedrohungslagen und interne Prozesse ändern sich. Ein Video über Phishing aus dem Jahr 2022 wirkt heute veraltet. Fragen Sie, wie Änderungen abgerechnet werden, wie schnell sie umgesetzt sind und ob Projektdateien für spätere Anpassungen gepflegt werden.
Regulatorische Anforderungen, Beispiel NIS-2
Gerade im Bereich IT-Sicherheit steigen die Anforderungen. Mit der Umsetzung der NIS-2-Richtlinie im BSI-Gesetz müssen die Geschäftsleitungen besonders wichtiger und wichtiger Einrichtungen regelmäßig an Schulungen teilnehmen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hat dazu eine Handreichung zu Geschäftsleitungsschulungen nach BSIG veröffentlicht. Ob Ihr Unternehmen unter die Regelung fällt und welche Inhalte die Schulung abdecken muss, klären Sie am besten mit Ihrer Rechtsabteilung oder Ihrem Informationssicherheitsbeauftragten. Ein Anbieter für Lernvideos sollte diese Anforderungen kennen und Inhalte so aufbereiten, dass sie auch bei einer Prüfung belastbar dokumentiert sind.
Was animierte Erklärvideos kosten und wovon der Preis abhängt
Feste Preislisten veröffentlichen nicht alle Anbieter, und die Angaben sind schwer vergleichbar, weil die Pakete unterschiedlich viel enthalten. Statt nur den Endpreis zu vergleichen, lohnt der Blick auf die Kostentreiber:
- Länge: Jede zusätzliche Sekunde Animation erhöht den Aufwand für Illustration, Animation und Sprecher.
- Stil: Whiteboard und einfache 2D-Grafik sind meist günstiger als Character Animation, 3D-Animation liegt in der Regel am oberen Ende.
- Konzeption: Ein Anbieter, der Fachinhalte selbst aufbereitet, Interviews mit Fachabteilungen führt und das Drehbuch schreibt, kostet mehr, spart aber interne Zeit.
- Sprachfassungen: Jede Sprache bedeutet Übersetzung, neue Sprecheraufnahme und Anpassung der Bildtexte.
- Korrekturschleifen: Prüfen Sie, wie viele Feedbackrunden enthalten sind.
- Nutzungsrechte und Projektdateien: Für spätere Änderungen sollten die offenen Dateien verfügbar sein.
- Interaktivität und Plattform: Quiz, Zertifikat, Hosting und Reporting kommen bei Lernvideos hinzu.
Bei KI-Plattformen wie simpleshow zahlen Unternehmen eine Abo-Gebühr und tragen den internen Aufwand für Skript und Gestaltung selbst. Bei Agenturen entstehen höhere Einmalkosten, dafür ist das Ergebnis professionell konzipiert. Thinkmedia kalkuliert projektbasiert nach Umfang, also nach Anzahl der Videos und Kurse, Plattform und Anpassungen, optional ergänzt um laufende Service- und Hostingleistungen. Ausführlich erläutern wir Preisfaktoren in unserem Beitrag zu Kosten und Stilen von Erklärfilmen.
Für Geschäftsführung und Personalentwicklung zählt am Ende weniger der Preis eines einzelnen Videos als die Gesamtrechnung: Wie viele Präsenzschulungen ersetzt das Video, wie viel Reisezeit entfällt, wie viel schneller arbeiten neue Mitarbeitende eigenständig? Ein Lernvideo, das an mehreren Standorten über Jahre eingesetzt wird, verteilt seine Kosten auf tausende Lerneinheiten.
Checkliste: so wählen Sie den richtigen Anbieter
- Ziel definieren: Geht es um Marketing, Vertrieb, interne Kommunikation oder Schulung? Daraus folgt der passende Anbietertyp.
- Referenzen prüfen: Sehen Sie sich Projekte aus Ihrer Branche und zu vergleichbaren Themen an, nicht nur den Showreel.
- Prozess erfragen: Wie laufen Briefing, Skript, Storyboard, Animation und Abnahme ab? Wer ist Ihr fester Ansprechpartner?
- Fachliche Tiefe testen: Kann der Anbieter ein komplexes Thema aus Ihrem Unternehmen verständlich aufbereiten? Bitten Sie um einen Skriptentwurf oder ein Konzeptbeispiel.
- Leistungsumfang vergleichen: Sprecher, Musik, Untertitel, Sprachfassungen, Korrekturschleifen und Projektdateien sollten im Angebot klar benannt sein.
- Skalierung klären: Lässt sich der Stil über eine ganze Videoreihe fortführen? Wie schnell entstehen weitere Module?
- Integration sicherstellen: Passen die Videos in Ihre Lernplattform oder liefert der Anbieter eine eigene?
- Pflege vereinbaren: Wie werden Aktualisierungen umgesetzt und abgerechnet?
Wer diese Punkte systematisch abfragt, erkennt schnell, ob ein Anbieter nur Animation liefert oder echten Lernerfolg. Weitere Entscheidungshilfen bietet unser Erklärvideo-Anbieter-Vergleich.
Unsere Sicht: Ein Erklärvideo ist erst gut, wenn es verstanden wird
In über 2.000 Projekten haben wir eine Erfahrung immer wieder gemacht: Die Animation ist selten das Problem. Schöne Bilder lassen sich heute mit vielen Werkzeugen erzeugen, und KI beschleunigt die Produktion zusätzlich. Den Unterschied macht, was vor und nach der Animation passiert.
Vorher geht es um die Frage, was Mitarbeitende nach dem Video anders machen sollen. Wir beginnen deshalb nicht mit dem Stil, sondern mit dem Lernziel, der Zielgruppe und dem Arbeitsalltag, in dem das Wissen gebraucht wird. Ein Produktionsmitarbeiter braucht eine andere Ansprache als eine Vertriebsmitarbeiterin im Außendienst, und ein internationales Team braucht Beispiele, die über Ländergrenzen hinweg funktionieren.
Nachher geht es um Wirkung und Nachweis. Ein Erklärvideo, das in einer Lernplattform mit Wissensfragen, Zertifikat und Auswertung eingebettet ist, liefert Personalentwicklung und Geschäftsführung belastbare Zahlen. Ein Video, das nur auf einem Laufwerk liegt, liefert keine.
Deshalb verstehen wir uns nicht als reine Videoagentur, sondern als Partner von der Idee über Konzeption und Produktion bis zu Hosting und Betrieb. KI setzen wir gezielt dort ein, wo sie Inhalte schneller entwickeln und effizient aktualisieren hilft. Die didaktische Verantwortung bleibt beim Menschen. Unser Rat an Unternehmen: Vergleichen Sie Anbieter nicht nur nach ihrem Showreel, sondern danach, wie sie Ihr schwierigstes Thema erklären würden.
— Sebastian Burmester
Erklärvideos und Lernvideos von Thinkmedia
Thinkmedia entwickelt animierte Erklärvideos in 2D und 3D, Produktvideos und Imagefilme und verbindet sie auf Wunsch mit interaktiven E-Learning-Kursen, einer eigenen Lernplattform und kompletten Unternehmensakademien. Für häufige Schulungsthemen wie Datenschutz, IT-Sicherheit, Arbeitsschutz, Compliance, KI-Compliance, ESG, Onboarding sowie Produkt- und Vertriebsschulung steht zusätzlich die Online Akademie bereit.
Sie planen eine Videoreihe für Schulung, Onboarding oder Pflichtunterweisung? Informieren Sie sich über unsere Videoproduktion für Erklärvideos und 3D-Animation oder sprechen Sie mit uns über eine Komplettlösung aus einer Hand.
Häufige Fragen zu Anbietern für animierte Erklärvideos
Lohnt sich eine Agentur, oder reicht ein KI-Tool?
Ein KI-Tool reicht für einfache, kurze Videos, wenn im eigenen Team jemand Skript, Gestaltung und Qualitätskontrolle übernimmt. Sobald komplexe Inhalte, Pflichtschulungen, mehrere Sprachen oder ein einheitlicher Markenauftritt gefragt sind, ist eine Agentur meist die wirtschaftlichere Wahl. Sie spart interne Arbeitszeit und liefert ein didaktisch durchdachtes Ergebnis.
Wie lange dauert die Produktion eines animierten Erklärvideos?
Das hängt vor allem von Länge, Stil und Abstimmungsaufwand ab. Ein kurzes 2D-Video mit klarem Briefing ist deutlich schneller fertig als eine 3D-Produktion oder eine Videoreihe in mehreren Sprachen. Am meisten Zeit kosten in der Praxis oft interne Freigaben, deshalb lohnt es sich, Ansprechpartner und Feedbackrunden früh festzulegen.
Was ist besser für Schulungen: 2D oder 3D?
Für Regeln, Abläufe, Software und Verhaltensthemen ist 2D meist die beste Wahl, weil es gut skalierbar und leicht aktualisierbar ist. 3D spielt seine Stärken bei Maschinen, Anlagen und Produkten aus, deren Aufbau oder Innenleben sichtbar werden soll. Viele Schulungsprogramme kombinieren beide Stile.
Wie lang sollte ein Lernvideo sein?
Lernvideos wirken am besten, wenn sie sich auf eine Kernaussage konzentrieren und eher wenige Minuten als eine halbe Stunde dauern. Längere Themen werden besser in mehrere kurze Module im Sinne von Microlearning aufgeteilt und mit Wissensfragen verknüpft. So bleiben Aufmerksamkeit und Lernerfolg hoch.
Quellen
- StartingUp: 10 Erklärvideo-Anbieter im Vergleich
- deltl.de: simpleshow im Überblick
- BSI: Geschäftsleitungsschulungen gemäß BSIG (NIS-2)


